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Ob er mit der K-Pop-Sensation BLACKPINK arbeitet oder die Choreografie für Musicals wie Mean Girls aus dem Jahr 2024 entwickelt – Kyle Hanagami vertraut auf Final Cut Pro, um seine kreativen Visionen zum Leben zu erwecken.
Kreative 28. Januar 2026
Regisseur und Choreograf Kyle Hanagami sieht sich seine früheren Tanzvideos normalerweise nicht an. Es gibt jedoch eine Ausnahme: eine atmosphärisch gedimmte Bühnenperformance, in der acht Tanzpaare leuchtende Lichtkugeln führen, während sie durch Hanagamis emotionale Choreografie gleiten. „Es ist ein Stück meines Herzens, das ich im Internet zurückgelassen habe“, sagt er über sein YouTube-Video aus dem Jahr 2017, das zu Adeles „Love in the Dark“ gedreht worden ist.
Hanagami ist in diesem Video nur selten selbst zu sehen, und genau so ist es ihm am liebsten. Trotz seiner außergewöhnlich großen Präsenz in den sozialen Medien mit mehr als sieben Millionen Follower:innen auf YouTube, TikTok und Instagram bleibt Kyle Hanagami lieber im Hintergrund. „Ich habe ein bisschen Lampenfieber“, sagt er.
Doch seine Präsenz ist in den Bewegungen seiner Mitwirkenden deutlich spürbar. Hanagamis choreografischen Schaffen zählen heute unter anderem acht Jahre Zusammenarbeit mit der globalen K-Pop-Sensation BLACKPINK sowie der Film Mean Girls aus dem Jahr 2024. Seinen ersten großen Auftrag übernahm er 2016 als leitender Choreograf für die Las Vegas Residency von Jennifer Lopez. Aktuell choreografiert er die Bühnenadaption von Disneys Zootopia.
Kyle Hanagami sitzt in einem Studio auf einer Kiste und tippt auf einem MacBook Pro, das auf einer weiteren Kiste steht.
Kyle Hanagami arbeitet bereits seit 2009 mit Final Cut Pro und schreibt der Software zu, den Weg für seine Karriere als Choreograf geebnet zu haben.
Hanagami brachte sich den Umgang mit iMovie selbst bei und wechselte 2009 zu Final Cut Pro, als er erkannt hat, dass ihm professionelle Tools die volle kreative Kontrolle darüber geben konnten, wie seine Arbeit wahrgenommen wird.
„Ich war schon immer ein Early Adopter von Technologie“, sagt Hanagami. „Final Cut Pro hat mir ermöglicht, über das hinauszudenken, was ich in der Kamera sehe.“ Er schreibt der App zu, den Weg für seine Karriere als Choreograf geebnet zu haben, da sie ihm die nötigen Produktionsfähigkeiten und das Gespür für soziale Medien vermittelt hat, um sein Handwerk in eine geschätzte Marke zu übersetzen.
Das war nicht immer so. Hanagami schrieb sich an der UC Berkeley als Medizinstudent ein. Nach einem Kurs in organischer Chemie wechselte er jedoch auf der Suche nach etwas anderem das Studienfach, als er zufällig auf seine erste Tanzgruppe stieß. „Wir haben draußen mit einer Boombox geprobt und die Fenster als Spiegel genutzt“, sagt er. „Ich habe mich einfach in den Tanz verliebt. Er hat mich wirklich weitergebracht. Das war nicht geplant.“
Auch Hanagamis Aufstieg im Internet war nicht geplant. Ein:e Tänzer:in aus seinen frühen Tanzkursen in San Francisco hat die ersten Videos von Kyle Hanagami online gestellt. Als Hanagami erkannte, wie groß die Nachfrage nach seiner Choreografie war, hat er damit begonnen, im Tanzstudio zu experimentieren und seine eigenen Kurse aufzuzeichnen.
„Ich hatte kein Kamerateam. Ich habe einfach meine digitale Kompaktkamera benutzt“, sagt Hanagami. „Heute haben die Menschen mit dem iPhone so viel mehr Möglichkeiten. Sie haben eine Kamera in Kinoqualität in ihrer Hand.“
Als er begann, Final Cut Pro auf seinem MacBook zu nutzen, erkannte er schnell, wie sehr die Software seine Arbeit in kurzer Zeit auf ein neues Niveau heben konnte. Im Laufe der Jahre haben bedeutende Updates von Final Cut Pro dazu beigetragen, die typischen zeitintensiven Routineaufgaben beim Schneiden zu reduzieren und Kyle Hanagami wertvolle Zeit für das kreative Arbeiten zurückzugeben. Dank leistungsfähiger KI-Funktionen wie Magnetische Maske kann Hanagami schnell Anpassungen vornehmen, anstatt Bild für Bild zu rotoskopieren, und Intelligente Anpassung spart ihm Zeit, wenn er im Querformat filmt, aber einen Schnitt für soziale Medien benötigt.
Kyle Hanagami nimmt vier Tänzer:innen in einem Studio mit vier iPhone 17 Pro Max auf.
Hanagamis Aufnahmesetup hat sich seit seinen Anfängen, als er noch mit einer digitalen Kompaktkamera gearbeitet hat, stark verändert.
Neue Features, die heute in Final Cut Pro und mit Apple Creator Studio — der wegweisenden Sammlung kreativer Apps, die Anwender:innen die Power professioneller Studioqualität an die Hand geben — kommen, erweitern die Möglichkeiten von Kreativen wie Hanagami, ihre künstlerische Vision zu verwirklichen, noch weiter. Logic Pro macht Musikproduktion einfacher denn je. Künstler:innen können ihre Workflows jetzt mit intelligenten Tools wie Stem Aufteilung und Mastering Assistent erweitern und sich so noch stärker auf ihren kreativen Prozess konzentrieren. Pixelmator Pro erleichtert die Bildbearbeitung und das Erstellen ausdrucksstarker Grafiken auf Mac und iPad und ermöglicht es Anwender:innen, Vektordesigns oder Typografie ganz einfach individuell anzupassen.
„Ich choreografiere sehr bewusst zur Musik, daher ist es mir so wichtig, auch beim Schneiden mit derselben Intention arbeiten zu können“, sagt er. Mithilfe eines KI-Modells aus Logic Pro ermöglicht ihm Beat Erkennung — ab heute in Final Cut Pro verfügbar —, jeden Musik-Track sofort zu analysieren und ein Beat Grid anzuzeigen. So kann er schnelle Videos erstellen und seine Schnitte visuell und präzise an der Musik ausrichten. „Wenn ich einen Track für meine Unterrichtsvideos loopen muss, kann ich ihn mit Beat Erkennung deutlich schneller ausrichten, anstatt manuell die Wellenformen zu vergleichen und ihn Schritt für Schritt zu verschieben.“
Für Hanagami haben diese Tools einen direkten Einfluss auf seine kreative Arbeit. Im Vorfeld der Produktion von Mean Girls filmte er die erste Sequenz mit seinem iPhone, um sicherzustellen, dass Blickrichtungen und Kamerawinkel funktionierten, ohne durch schweres Kameraequipment eingeschränkt zu sein. Sobald die Choreografie feststand, konnte Hanagami mit einer klaren visuellen Vorstellung des Endergebnisses problemlos weiterarbeiten und dem Studio ein Beispiel direkt vom Set zeigen.
„Das Schneiden geht Hand in Hand mit meiner Arbeit“, sagt Hanagami. „Wenn man stets aus der Perspektive eines statischen Blickwinkels denkt, schränkt man sich in seinem Spielraum ein. Die Möglichkeiten zu verstehen, die Kamera und Software bieten, erlaubt es, größer zu denken.“
Kyle Hanagami leitet Tänzer:innen in einem Studio und überprüft das Geschehen auf dem iPad Pro mithilfe von Live Multicam in Final Cut Pro.
Mit Live Multicam in Final Cut Camera und Final Cut Pro für iPad kann Hanagami das Geschehen aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig einfangen, was den anschließenden Bearbeitungsprozess einfacher denn je macht.
Im Studio experimentiert Hanagami mit Live Multicam in Final Cut Camera und Final Cut Pro für iPad, um verschiedene Blickwinkel gleichzeitig einzufangen, wie in seinen Tanz-Tutorials für Mitglieder auf YouTube zu sehen ist. „Es ist super einfach“, sagt er. „Man kann buchstäblich alles anschließen und synchronisieren, sodass man es hinterher nicht mehr synchronisieren muss. Anschließend klickt man sich einfach durch und schneidet per Antippen.“
Für Hanagami ist das Apple Ökosystem nicht einfach eine Sammlung von Tools – es ist eng in jeden Schritt seines Workflows integriert. Vom Skizzieren auf dem iPad über das Filmen mit dem iPhone bis hin zur Bearbeitung in Final Cut Pro auf Mac und iPad und dem Teilen über verschiedene Plattformen hinweg, ist jedes Gerät ein wesentlicher Bestandteil jedes Schritts seines Prozesses.
„Mein iPhone immer dabei zu haben, hat alles verändert“, fährt er fort. „Sobald mich die Inspiration packt, kann ich sofort filmen – das ermöglicht es mir, jederzeit einsatzbereit zu sein. Wenn man ein so verrücktes Leben führt, ist es wirklich wichtig, Dinge zu haben, auf die man sich verlassen kann. Das gilt für die Produkte, die ich nutze, ebenso wie für die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.“
Kyle Hanagami posiert gemeinsam mit vier Tänzer:innen in einem Studio, die Hände in Richtung Kamera ausgestreckt.
Auch wenn Hanagami meist hinter der Kamera steht statt davor, sind seine Präsenz und seine Leidenschaft für den Tanz in den Bewegungen seiner Mitwirkenden spürbar.
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